Veranstaltungsort

Foto: Robert Kunz (talk) – Eigenes Werk,
CC BY-SA 3.0 at, Link

 

Die Pfarrkirche in Götzens, geweiht den Aposteln Petrus und Paulus, zählt zu den schönsten Rokoko-Dorfkirchen im süddeutschen Sprachraum. Sie ist ein Bauwerk aus der Zeit von 1772 bis 1775, Baumeister war Franz Singer. Von Matthias Günther, der aus der Wessobrunner Schule kommt, stammen die kunstvollen Stuckaturen im Kircheninneren. Eine Besonderheit dieses Gotteshauses ist die hervorragende Akustik, die bei Konzerten Besucher wie Künstler begeistert.

In der Pfarrkirche Götzens befindet sich aber auch die letzte Ruhestätte des Märtyrerpfarrers Otto Neururer. Im Jahr seiner Seligsprechung, 1996, wurde zu Ehren des Seligen die Urne mir seiner Asche in den neuen Volksaltar gesetzt, zum äußeren Zeichen und zur Erinnerung an einen außergewöhnlichen Menschen. Seither entwickelt sich Götzens mehr und mehr zum gesuchten Wallfahrtsort, zu dem Menschen aus allen Schichten pilgern.